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FCPS VS. USK ANIF Spielbericht

FC PINZGAU SAALFELDEN GEGEN USK MAXIMARKT ANIF SPIELBERICHT

Regionalliga Salzburg, 7. Spieltag: FC Pinzgau Saalfelden 1:0 USK Maximarkt Anif

Saalfelden, 5. September 2020

Der FC Pinzgau Saalfelden kehrte am 7. Spieltag der Salzburger Regionalliga-Saison dank eines hart erkämpften 1:0-Siegs gegen den zuvor ungeschlagenen USK Maximarkt Anif auf Erfolgskurs zurück. Alfusainey Jattas starker Weitschuss bescherte den Mountainous Pine Blues in der Saalfelden Arena den Sieg und damit drei enorm wichtige Punkte.

Die Ausgangslage

Der sechstplatzierte FC Pinzgau Saalfelden ging in unbeständiger Form (S2 U1 N3) und mit angeschlagenem Selbstvertrauen in diese wichtige Partie, nachdem er bei der 2:3-Niederlage gegen den Salzburger AK in letzter Minute noch ein Gegentor kassiert hatte. Der viertplatzierte USK Anif hatte in dieser Saison noch keine Niederlage verzeichnen müssen (S2 U3) und schien defensiv gut aufgestellt: Von den ersten fünf Spielen der Saison waren drei ohne Gegentor über die Bühne gegangen.

Der Spielverlauf

FCPS Cheftrainer Christian Ziege musste gegen Anif auf fünf seiner Schützlinge verzichten: Lukas Schubert war mit Hüftproblemen zu den bereits verletzten Simon Ollert (Kahnbeinbruch), Raphael Streitwieser (Fußverletzung), Michael Viehhauser (Knochenmarködem) und David Rathgeb (Rückenprobleme) hinzugestoßen. Ziege entschied sich für eine 3-4-3-Formation und nahm gegenüber der Niederlage vom Dienstag zwei Änderungen in der Startaufstellung vor: Schubert und Niklas Mühlbacher wurden durch Alfusainey Jatta und Dominik Kirschner ersetzt. Sein Kontrahent vom USK Anif, Georg Hauthaler, entschied sich für ein 4-4-2 System. Nach dem Sieg gegen den SV Grödig nahm er zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Fabian Windhager und David Hutter machten Platz für Corvin Resch und Simon Strauss.

Der USK Anif wirkte in der Anfangsphase frischer und hätte den Torreigen nach acht Minuten eröffnen können, als Innenverteidiger Vinzenz Zschock nach einem Freistoß völlig ungedeckt im Strafraum stand, aber aus kurzer Distanz über die Latte schoss. Elf Minuten später hätte Milos Savic, der frei Richtung Tor ging, die Gäste in Führung bringen können, doch Henrik Regitnig kam schnell genug aus dem Strafraum, um die Gefahr abzuwenden.

In der Mitte der ersten Halbzeit musste das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen werden, da Denis Kahrimanovic wegen einer böse aussehenden Knieverletzung länger behandelt werden musste. Der Verlust des Innenverteidigers war ein schwerer Schlag für die Mountainous Pine Blues. Die nach ihrem erfolgreichen Start in die Saison selbstbewussten Anifer bereiteten dem FCPS nach wie vor Schwierigkeiten.

Dennoch gab es vor der Pause einige Gelegenheiten für die Heimmannschaft: Eine gefährliche Flanke von Tamas Tandari auf Harry Cooksley in der 34. Minute wurde von einem Verteidiger abgefangen, zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging Alessandro Zieges Schlenzer mit dem rechten Fuß knapp über die Latte.

Die Mountainous Pine Blues kamen nach dem Wiederanpfiff besser ins Spiel – vor allem dank der Einwechslung von Bienvenue Kanakimana, der für Cooksley auf den Platz kam. In der 58. Minute konnte Ziege den Ball nach einem Standard von Kirschner trotzdem nur über die Latte köpfen. Sechs Minuten später ging Kirschners nächster Freistoß von der Strafraumkante direkt in die Mauer.

Die Erlösung kam erst in der 78. Minute: Jatta, der den Ball auf der Mittellinie aufgenommen hatte, konnte Alexander Briedl umgehen und einen unhaltbaren Ball in die obere Ecke des Netzes schlagen – vorbei an einem machtlosen Josef Stadlbauer.

In der Schlussphase war die Spannung spürbar, während der FC Pinzgau versuchte, den Sieg über die Zeit zu bringen. Weitgehend blieb das Team dabei aber ruhig und in der Abwehr stabil. So konnte letztendlich der erste Sieg seit dem Erfolg gegen den SV Grödig am 3. Spieltag eingefahren werden.

Als nächstes steht für die Mountainous Pine Blues ein Auswärtsspiel beim SV Kuchl am Freitagabend an. Anstoß ist um 19:00 MEZ.

Die Startaufstellungen

FC Pinzgau Saalfelden: Regitnig, Ziege, Raischl, Kahrimanovic, Jatta, Seiler, Kirschner, Tandari, Cooksley, Moosmann, Fürstaller

USK Maximarkt Anif: Stadlbauer, Gruber, Zschock, Danner, Savic, Briedl, Resch, Lürzer, Strauss, Höltschl, Bachleitner